Montag, 03.01.2005

... ßber die eindrucksvolle "Great Ocean Road" erreichen wir schließlich das Küstenstädtchen Lorne und damit leider auch das schlechte Wetter. Unsere Gastgeber haben eine Turnhalle für uns angemietet, und die mitgebrachten Schlafsäcke und Luftmatratzen werden rechts und links in der Turnhalle unter Einhaltung der neutralen Zone (die Trennung von Männlein und Weiblein :) als Lagerungsstätten aufgebaut. Unser "Duschbeauftragter" Sebastian teilt die Duschen gerecht auf, Edith schrubbt für die dreißigköpfige Truppe Geschirr und Dirk erweist sich als Organisationstalent, indem er in einem Laden, der keine Geschirrhandtücher verkauft, selbige ausleiht. Wieder einmal erwartet uns ein Stück positives Denken: nicht nur, dass unser Busfahrer Lennart die Luftmatratzen aufpumpt, die Instrumente ein- und ausräumt und bei australischen Straßenschildern für Photos anhält. Als wir ihn fragen, wo er denn schlafe, meint er freudig "im Hilton" und deutet auf sein Nachtlager in der Turnhalle. Nach gemütlichem Zusammensitzen und tropfendem Regen aufs Turnhallendach schlafen wir gut ein.

Dienstag, 04.01.2005 

Eine so kalte, gewittrige, regnerische Nacht wie die heutige haben wir hier in Australien nicht erwartet, doch nach einem Frühstück in rustikalem Stil sind alle fit für die Tour auf der Great Ocean Road, eine eindrucksvolle Strecke, die wunderschöne Aussichten bietet und uns zum Touristenstädtchen Port Campbell führt, wo Zeit zum Essen, Muschelsuchen und Relaxen bleibt. Ein kurzer "Bushwalk" durch die Oaklands zeigt uns, wie unterschiedlich die Landschaften Australiens sind: von kargen, steppenähnlichen Landschaften bis zu üppigen Regenwäldern ist alles vertreten.

Am frühen Nachmittag soll das eigentliche "Highlight" dieses Tages - die Besichtigung der 12 Apostel, einer im Pazifik gelegenen zwölfteiligen Felsformation - folgen. Dieses Naturdenkmal lädt in seiner Schönheit zum Verweilen und Photographieren ein: Nicht aber so heute, denn kaum,dass das erste Gruppenbild aufgenommen ist, ergießen sich derartige Regenschauer über uns, dass an einigen unserer Bläser kein trockener Faden mehr ist und uns dieser Besuch nicht nur ob der Faszination der gigantischen Felsen bestimmt in langer, nasser Erinnerung bleiben wird. Regen hin, Regen her - wenn wir schon einmal in Australien sind, wollen wir auch viel sehen, und so verbringen wir noch einige Zeit an der Felsküste von "Loch and Gorge", wo bei gefährlichen Brandungen in früheren Zeiten viele Schiffe sanken und sich zahlreiche Sagen um diesen Ort ranken.

Wieder in Lorne angekommen, steht uns der restliche Abend zur freien Verfügung; einige gehen essen, andere liefern sich in der Turnhalle harte Badminton-Duelle oder gehen früh zu "Schlafsack".

Mittwoch, 05.01.2005

Ein geplanter Strandtag in Lorne und zugleich Dauerregen als Realität, so sind die Fakten an diesem Tag und so wird das Programm kurzfristig geändert, nachdem wir die Turnhalle wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt haben. Wir besichtigen den "Erskine-Wasserfall" und anschließend stürzen sich einige Mutige in die Fluten von Lornes Wellen, was bei heutigen Temperaturen aber eher mit Neopren-Anzug zu empfehlen ist.

In die "Surfer-Welt" tauchen aber anschließend alle ab, wenn auch nicht in den Pazifik, so aber in den Outlet-Ort Torquay, wo besonders die weiblichen Teilnehmer der Fahrt ihr Portemonnaie leeren und die meistgehörten Wörter Billabong, Ripcurl und Roxy sind.

Bianca Nolte

Weiter nach Sydney...

Hersfelder Zeitung, 07.01.2005: Die Obersberg-Bläser und die zwölf Apostel

"G'Day - guten Tag" von der Great Ocean Road im Süden von Australien. Mit diesem per E-Mail zugesandten Foto meldeten sich die Musiker des Blechbläserensembles der Modellschule O...Mehr...

Great Ocean Road
Denkmal am Straßenrand
Regenwald
Brücke
Wasserfall
Beeindruckende Steilküste!
12 Apostel
Artjom
Matrazenlager in der Turnhalle von Lorne

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