Freitag, 14. April 2006

Gegen fünf Uhr werden wir durch lautes Klopfen an unsere Zimmertüren geweckt. Kurz nach sechs brechen wir verschlafen zu einer dreistündigen Busfahrt in Richtung Peking auf. Da keine Zeit für ein Frühstück war, werden wir unterwegs mit Brötchen, Kuchen, Milch und Eiern versorgt.

Zunächst fahren wir ca. 70 km in die Berge nördlich von Peking, wo wir die berühmte chinesische Mauer besichtigen können. Wir hatten eigentlich mit einem gemütlichen Spaziergang gerechnet, müssen aber erkennen, dass die Mauer in diesem Abschnitt sehr steil ist, und so müssen wir unzählige enge und z.T. sehr steile Treppenstufen erklimmen. Ulli ist wie immer hoch motiviert und entreißt erst einmal unserer "deutschsprachigen" Fremdenführerin, die merkwürdigerweise selbst noch nie vorher auf der Mauer war, das gelbe Fähnchen (dieses sollte eigentlich dazu dienen, sie in den Menschenmassen auf der Mauer wieder zu finden). Er stürmt damit in einer Geschwindigkeit die Mauer hinauf, der zu folgen es einiger Anstrengungen bedarf. Erreichen wir dennoch gemeinsam einen der Türme, die in regelmäßigen Abständen in die Mauer eingebaut sind, eröffnet sich uns ein wunderbarer Ausblick über das eindrucksvolle und weitläufige Gemäuer und die karge Berglandschaft. Viel Freude an dem Fähnchen hat Ulli allerdings nicht, denn bereits wenig später wir es von einer Windböe erfasst und die Mauer hinuntergeweht, zum Entsetzen der zu diesem Zeitpunkt bereits völlig erschöpften Fremdenführerin.

Da wir heute unbedingt noch in die Verbotene Stadt (den alten Kaiserpalast, der seinen Namen dadurch erhalten hat, dass er zu Zeiten der chinesischen Kaiser nur von der Kaiserfamilie, Konkubinen und Eunuchen betreten werden durfte) wollen, verlassen wir die chinesische Mauer früher als geplant und brechen zu dieser weltberühmten Sehenswürdigkeit nach Peking auf... 

Svenja Mertelmeyer

Weiter nach Peking...

Ullis gelbe Fahne leuchtet uns (noch) den Weg
Verdammt steil!
Unglaublicher Ausblick

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