E: Hisar

Freitag, 04.04.2003

Kein offizielles Programm am Morgen - das tut der Seele mal so richtig gut und so genießen wir die Sonne am Pool, den majestätisch anmutenden Hotelbau und das gute Essen, das uns allmählich wieder zu schmecken beginnt, bevor wir am Nachmittag den Weg nach Hisar antreten und dort am späten Abend sehr gespannt ankommen, denn der zweite Teil unserer Reise - ein Leben in Schule und Gastfamilien - ist nun angebrochen.

Die Vidya Devi Jindal School ist ein reines Mädchen-Internat mit über 850 Schülerinnen zuzüglich dem Lehrpersonal. Herzlich werden wir in der Schule empfangen und sofort wie Freunde begrüßt. Selbst die Autos der Gastfamilien - alles Lehrer, die selbst auf dem Campus wohnen - sind mit unseren Namen geschmückt und wir wissen gleich: hier können wir uns wohlfühlen! Auch die Unterkünfte unserer Mädchen im Sarogini-Haus, eines von mehreren Wohnhäusern für die Schülerinnen, sind liebevoll vorbereitet. Ein wenig fühlt man sich wie bei "Harry-Potter", als wir dort einziehen, mit einer riesigen selbstgemalten Begrüßungskarte mit Hauswappen empfangen werden und erfahren, dass es hier zwischen den einzelnen Häusern viele Wettbewerbe zum Jahresende gibt. Und ganz ehrlich gesagt: ein bisschen was von Zauber hat diese Welt, in der uns alle Wünsche fast von den Lippen abgelesen werden auch. Einer dieser Wünsche ist heute Abend ein Bett, und mit dem Geräusch von Ventilatoren und surrenden Moskitos schlafen wir dem Schulleben entgegen.

 

Samstag, 05.04.2003

Ein Speisesaal mit 850 Schülerinnen in englisch angehauchter Schuluniform und wir 26 Deutsche mittendrin - nein, mittendrin kann man es eigentlich nicht nennen, denn von Anfang an merken wir, dass wir hier als Gäste eine ganz besondere Position einnehmen und bevorzugt behandelt werden. Eigentlich wollen wir das gar nicht, doch die indische Gastfreundlichkeit sieht es so vor und wir erleben auch in den nächsten Tagen keinerlei Form von Neid oder Missgunst, sondern Neugier, Interesse und Herzlichkeit, was uns sehr imponiert.

Eine beeindruckende Begrüßung mit Blinis (Punkt auf der Stirn als herzliche Gastbegrüßung), rotem Teppich, Begrüßungsgeschenken, Gesang und Tanz wird uns geboten, und wir sind erschlagen von der Herzlichkeit, die man uns entgegenbringt. Lehrer und Schüler sind sehr stolz, uns heute ihre Schule einschließlich Freizeitmöglichkeiten und Internat zu zeigen, und so prasseln die Eindrücke von den einzelnen Unterrichten, der Essenszubereitung, den Schlafräumen etc. nur so auf uns herein, und wir nehmen abermals staunend und fast ungläubig die zwei Welten, Gesichter zur Kenntnis, die Indien zu bieten hat: kurz hinter den Campustoren sieht man kaum Frauen und Mädchen auf den Straßen, ihr Leben ist vorprogrammiert als unterwürfig, arbeitsreich, arm und hart. Hier aber wird eine Gruppe von Mädchen zu selbstbewussten, intelligenten und gleichberechtigten Frauen erzogen, die ihren Weg machen werden und das Glück hatten, in besser gestellte Familien hineingeboren zu sein. Die Vidya Devi Jindal School setzt im ßbrigen ihren Schwerpunkt in der Ausbildung sowohl auf Tradition und Religion wie auch auf Fortschritt und westliche Orientierung.

Diese westliche Orientierung ist seit dem heutigen Tage auch nach außen hin durch einen weiteren, neu geschaffenen Tatbestand deutlich sichtbar: durch die"Bad-Hersfeld-Avenue", die seit heute die Schulhäuser mit denen der einzelnen Lehrerhäuser verbindet und an deren Rand 26 Bäume mit signierten Namen von uns stehen, denn diese dürfen wir in heißer Mittagsstunde als "Schattengewächse" (man kennt die Deutschen schon ganz gut!) pflanzen. Zur Abkühlung verbringen wir die nächsten Stunden bei einer langen Probe im Auditorium, dessen Ventilatoren wir uns loben. Mit der Dauer der Probe aber wird uns dennoch zunehmend heißer, da wir alle wissen, dass wir in den nächsten Tagen bei den Konzerten gute Qualität abliefern müssen. Heute aber heißt es am Abend noch mal: genießen! Denn die indischen Gastgeber bieten uns ein mit viel Liebe ausgewähltes Programm mit tollen Musik- und Tanzvorführungen und wunderschönen Kostümen. Eingeladen von der Schulleiterin, genießen wir in deren Garten im Anschluss daran ein leckeres "Dinner" und fühlen uns hier herzlich aufgenommen.

 

Sonntag, 06.04.2003

"Volkslieder, lateinamerikanische Stücke, Nationalhymnen, klassische Werke..." - alles querbeet ist heute morgen bei unserer Probe zu hören, wobei es sich als schwierig erweist, den eigens für diese Fahrt "nachkomponierten" "Schoolsong" unserer Gastgeberschule zu proben, da die Ohren der indischen Schülerinnen, die heute, am Sonntag, schulfrei haben, überall sind. Und wir würden dieses Lied doch so gerne als ßberraschungsgeschenk beim 1. Konzert präsentieren wollen! So beschränken wir uns auf ein "theoretisches Notenbild-Erfassen" dieser ßberraschung und düsen anschließend mit dem Schulbus Richtung Hisar in einen Einkaufsmarkt oder nennen wir es "Tante-Emma-Laden", wo uns Viina und Rittika - unsere beiden Hauptansprechpartnerinnen während des Austausches - geduldig erklären und beraten, was denn zu kaufen sinnvoll sei, denn die Menge an diversen Gewürzen ist einfach nicht überschaubar.

Nach gutem Essen und kalorienverbrauchendem Basketballspiel bleibt uns etwas Freizeit auf dem Schulgelände, wobei es schier unmöglich erscheint, auch nur eine Postkarte in der hintersten Ecke des Schulgeländes zu schreiben, ohne dass man von einer Gruppe von jüngeren Schülerinnen umringt wird und zahlreiche Diary- und Poesiealbums-Einträge verrichten muss. Doch auch das ist eindeutig ein Zeichen der herzlichen und schnellen Akzeptanz, und so werden während dieser Reise eben weniger Postkarten verschickt als sonst.

Unser Konzert am Abend, bei dem wir die Kleiderordnung zugunsten des Sakkoverzichts geändert haben (kleine Anmerkung: Deutschland -8 Grad Celsius; Indien +32 Grad Celsius), wird mit Begeisterung belohnt. Viele Ehrengäste sind gekommen und die Stimmung steigt zum Höhepunkt, als die indische Tanzgruppe zu den von uns gespielten Stücken "Can you feel the love tonight?" und "We are the world" ihre Tänze aufführen bzw. das Stück "Heal the world" von der Schlagzeugerin der Schule und den Musiklehrern als Percussion-Gruppe begleitet wird. Als wir zum Ende den School-Song "enthüllen", tobt das Auditorium, und wahrscheinlich haben die 850 Schülerinnen noch nie so laut ihren School-Song gesungen. Der Abend klingt wieder einmal im Garten eines Lehrers mit gutem Essen aus, wobei die deutschen Mädels noch spät abends heimlich zur Anprobe der Schuluniformen verschwinden - ßberraschungen haben ja bekanntermaßen in Indien Hochkonjunktur!

 

Montag, 07.04.2003

Deutsche Frauen scheinen einen anderen Körperbau als Inderinnen zu besitzen- die Uniform drückt und zwickt jedenfalls mächtig und auch das Binden der Schulkrawatte erweist sich als nicht allzu einfach. Dies jedenfalls sind die ersten Eindrücke, als wir (die Mädchen der deutschen Gruppe) uns die geliehenen indischen Schuluniformen überziehen. Tapfer marschieren wir dann ins Auditorium ein und dürfen als Belohnung auch gleich auf der Bühne bei der morgendlichen Versammlung der 850 Schülerinnen bei der Begrüßungshymne mitsingen. Es folgen Vorträge in englischer Sprache von jeweils einem deutschen und einem indischen Schüler, heute über das Thema "Geographie und Wetter" in Deutschland. Gleich anschließend schwirren wir jeweils zu dritt in einzelne Klassenräume und gestalten eine Schulstunde mit, indem wir Instrumente erklären oder die Schülerinnen versuchen lassen darauf zu spielen oder wir von Deutschland erzählen beziehungsweise von unseren Eindrücken, die wir bisher in Indien sammeln konnten. Die Schülerinnen sind enorm interessiert und dabei diszipliniert und es macht Spaß, hier für kurze Zeit die Lehrerrolle einnehmen zu dürfen.

Dann jedoch wird's ernst: die Workshops "Indischer Tanz" bzw. "Indische Musik" beginnen, und das heißt Konzentration, denn gerade in Sachen Bewegung und Körperbeherrschung haben uns die indischen Schülerinnen einiges voraus, so dass wir diesen beim Zusehen unserer ersten Bewegungselemente sicherlich wie eine Herde sich bewegender Elefanten vorkommen - egal: wir selbst haben jede Menge Spaß, besonders, weil einige unserer mutigen deutschen Männer nicht die Flucht ergreifen, sondern uns Mädels beim Tanz beistehen. Die andere Hälfte der Gruppe lernt indische Trommellieder und singt Hindi-Lieder, so dass man in den nächsten Tagen des ßfteren irgendwelche Leute mit mysteriösen Liedtexten, deren Inhalt uns wahrscheinlich immer verborgen bleiben wird, durch die Gegend laufen und diese auswendig lernen sieht, während andere sich zu "Zimmerveranstaltungen" treffen, um einzelne Schrittkombinationen zu automatisieren.

Ein kultureller Schock ereilt uns am Nachmittag beim Besuch des Agroha Tempels, einem für Hindus sehr wichtigen Tempel, der nach deutschem Maß vor Kitsch und schlimmsten Farbkombinationen nur so strotzt und eher an einen Freizeitpark als eine religiöse Stätte erinnert. So unterschiedlich können also Brauchtum und Geschmack sein, und es ist gut, das zu erfahren. In der Schule erwartet uns heute Abend eine tolle Pool-Party mit den etwas älteren Schülerinnen der Schule. Vier vorher festgelegte deutsch-indisch gemischte Gruppen müssen witzige Aufgaben erfüllen wie z.B. Kartoffeln schälen, Gewürze sortieren, Wasser per Löffel in eine Glasflasche füllen, Sarees zusammenlegen etc., und zum Ende gibt es zahlreiche Siegerehrungen und Gewinne. Es wird viel getanzt, gegessen, erzählt und gelacht, und es bleibt uns unerklärlich, wie die indischen Schülerinnen am nächsten Morgen um 5.30 fit zum Frühsport antreten können.

 

Dienstag, 08.04.2003

Allmählich gewöhnen wir uns an den Schulalltag: Frühstück, morgendliche Versammlung diesmal mit dem Themenschwerpunkt "Bräuche und Feste" und danach eine Stunde "Unterricht" in den Klassen. Doch heute lernen nicht nur wir bei den Workshops "Indischer Tanz" und "Indische Musik" von den Indern, sondern diese dürfen sich ebenfalls in den vier verschiedenen Workshops "Trompete spielen", "Musikgeschichte", "Singen" und "Deutscher Volkstanz" austoben und schlagen sich dabei enorm gut; besonders das Einstudieren des Liedes "Du, Du liegst mir im Herzen" mit all unseren Konsonanten und Vokalen ist für die indischen Schülerinnen eine echte Herausforderung. Genauso eine Herausforderung ist allerdings für uns der Nachmittag, an dem wir indisch kochen lernen, die wichtigsten indischen Gewürze näher gebracht bekommen und uns zu guter Letzt in Saris und Turbanen wieder finden, deren Wickeln und Schlingen eine Wissenschaft für sich ist. Mit all diesen neuen Erfahrungen starten wir mit dem Schulbus zur benachbarten Jindal Modern School, wo wir heute ein Konzert im Freien geben, was sich aufgrund von einsetzender Dunkelheit, herumschwirrenden Moskitos und aufkommenden Wind als etwas schwierig erweist, jedoch mit großem Applaus aufgenommen wird.

 

Mittwoch, 09.04.2003

Versammlung mit dem Themenschwerpunkt ?Schulsystem in Deutschland?, Besuch der einzelnen Klassen, und dann steht ein weiteres Highlight an, das die Schule sich ausgedacht hat: ein Denkmal zu Ehren dieser deutsch-indischen Freundschaft mit der Eingravur all unserer Namen wird errichtet und spiegelt mit seinen Symbolen das wider, was mit solchen Austauschprogrammen wie diesem erreicht wird: Toleranz und Akzeptanz, das Entstehen von Freundschaften. Es folgt ein letztes Feilen an den einzelnen Workshop-Arbeiten, dann wird es ernst, denn am Abend werden neben einem Konzert auch die einzelnen Workshops ihre Arbeiten vorstellen. So kommt es, dass einige von uns Stunden in dem Tanzkleiderfundus der Inder verbringen und schier verzweifeln, weil sie keine passenden Kostüme finden, und andere Ensemblemitglieder indische Weisen summend oder "Du, Du liegst mir im Herzen" schunkelnd durch das Schulgelände laufen.

Der Abend jedenfalls ist grandios: Als wir Deutschen elefantenhaft versuchen, die grazilen Tanzschritte auszuführen, muss es ein Bild zum Schießen sein!!! Unsere Kostüme jedenfalls sind eindrucksvoll, wobei das enorme Schminken, das so ein Leben als Tänzerin wohl mit sich bringt, etwas kontraindiziert zum Spielen eines Blasinstrumentes ist, denn der Lippenstift ist zu glitschig, als dass ein guter Ansatz möglich wäre! Auch "unsere Jungs" schlagen sich fabelhaft bei ihrer eindrucksvollen, an einen Seeräubersong erinnernden Darbietung, so dass die Zugabe-Rufe und Standingovations des indischen Publikums wirklich berechtigt sind. Doch auch unser anschließendes Konzert wird mit so viel Applaus quittiert, dass auch für die Zugaben noch genug Kraft bleibt. Ein wenig als Star kommt man sich dann schon vor, wenn man nach dem Konzert zahlreiche Autogramme geben und Photos mit einzelnen Schülerinnen machen soll; prinzipiell ist es einfach schön, soviel Freude an unserer Musik erleben zu dürfen.

 

Donnerstag, 10.04.2003

Die heutige "Cross-Cultural-Veranstaltung" nimmt den ganzen Vormittag ein und ist von so vielen herzlichen Momenten erfüllt, dass es schwierig ist, dies jetzt im Nachhinein in Worte zu fassen. Nach der ?normalen? Versammlungszeremonie mit einem Vortrag über deutsche Geschichte schildert jeder der deutschen Austauschschüler seine Eindrücke und Erfahrungen, die er/sie in den letzten zwei Wochen sammeln konnte, und es ist erstaunlich, wie schnell und gut man sich daran gewöhnt hat, dies auf englisch zu tun. Zahlreiche Gastgeschenke wie Bücher über Deutschland und die Stadt Bad Hersfeld, ein Grimms Märchenbuch für die Bücherei und die Flagge des Landkreises Hersfeld-Rotenburg werden der indischen Schulleiterin überreicht. Doch auch wir werden reichlich beschenkt mit Bildern, selbst angefertigten Bläserstatuen, selbstgestickten Bildern und Puppen in Schuluniform und sind gerührt.

Lange Zeit zum Verarbeiten dieser tollen Eindrücke bleibt jedoch nicht, denn die Stadt Hisar in ihrem Verkehrschaos und bunten Getümmel zieht uns bei einer Einkaufsfahrt in ihren Bann. Wir klappern nach und nach einzelne Geschäfte ab, wobei diese in Deutschland ihren Namen "Geschäft" oft nicht verdienen würden. Die indischen Lehrerinnen handeln für uns und diskutieren, denn das Stigma Europäer bedeutet oft: doppelter Kaufpreis der Produkte.

So kommen wir recht "wuselig" wieder in der Schule an, wundern uns schon, warum der Schulhof mit vielen Lichtern geschmückt ist und merken beim Näherkommen, dass mal wieder ein Höhepunkt den anderen jagt und dies hier eine gigantische Abschiedsfeier uns zu Ehren ist. Gutes Essen, viele Photos, Geschenke, Musik, Diarys - um nur einige Stichworte dieser letzten Stunden zu nennen. Das bedeutet allerdings auch, dass wir in Windeseile unsere Koffer packen bzw. Koffer quetschen müssen, denn diese haben sich während des Indien-Aufenthaltes zunehmend gefüllt. Vielleicht ist es aber auch ganz gut, dass wenig Zeit für Abschiedsschmerz bleibt, denn sonst hätte sich die Verabschiedung sicher noch um Stunden hinausgezögert. Ein letztes Mal viele Hände schütteln, den einen oder anderen liebgewonnen Menschen drücken und winkend mit bewaffnetem Begleitschutz und einigen abgeordneten Lehrerinnen verlassen wir die Vidya Devi Jindal School, die uns für eine Woche eine herzliche Unterkunft war.

Die Fahrt zum Flughafen nach Neu-Delhi zeigt gewisse Parallelen zur Horrorfahrt nach Agra; glücklicherweise halten sich die Opfer von ßbelkeit und Erbrechen im Rahmen und so erreichen wir nach längerer Busfahrt den Flughafen Indira-Gandhi, wobei die Spannung noch etwas dahingehend erhalten bleibt, ob alle "Hinflieger" tatsächlich auch zu "Rückfliegern" werden, denn Malte hat sein Ticket plus Pass gut im Koffer versteckt, entscheidet sich aber dann doch noch, es zu finden und uns nach Deutschland zu begleiten. Wir müssen viel zu schnell Abschied nehmen von unseren Freunden und checken erst einmal ein, bevor wir uns irgendwo im Flughafen für eine Weile zur Ruhe mit Flughafencharakter betten können.

 

Freitag, 11.04.2003

Um 7.00 Uhr morgens indischer Zeit startet der Flieger der Air India Richtung Frankfurt, und da wir heute tagsüber fliegen, bieten sich uns tolle Bilder aus dem Flugzeugfenster. Neun Stunden Flug kommen einem nach den indischen Busfahrten fast nichtig vor und so landen wir alle erstaunlich fit aussehend um 13.00 Uhr auf dem Flughafen Frankfurt/Main, freuen uns, als auch die Tuba irgendwann auf dem Gepäckband auftaucht und alle Instrumente da sind und werden von Mal zu mal schneller und geschickter beim Einladen von viel Gepäck in enge S-Bahnen oder Züge. Kurzzeitig sitzen wir dann auch einmal in einem Zug nach Heidelberg, der natürlich nicht über Bad Hersfeld fährt, und wünschen uns zurück nach Indien, wo uns die netten Hotelbediensteten jetzt bestimmt beim Ein- und Ausladen geholfen hätten. Doch die Realität hat uns wieder: die Koffer werden von eigener Hand ausgeladen, und tatsächlich schaffen wir es auf all diesen Umwegen, gegen 17.00 Uhr in Bad Hersfeld anzukommen.

Eine wundervolle Reise liegt hinter uns mit enorm vielen Eindrücken, die alle erstmal verarbeitet werden müssen. Selbst die vielen Photos und Berichte, Postkarten und Andenken können nur einen Bruchteil unserer gesammelten Eindrücke wiedergeben. Eins steht fest: die vielen Stunden, die wir geprobt, sortiert, komponiert und organisiert haben, wurden uns hier um ein Vielfaches entlohnt. Besonders Ulli Meiss, dem Leiter des Blechbläserensembles und all seinen Helfern und Helfershelfern ein riesiges Dankeschön für die vielen Stunden, Tage und Nächte des Organisierens, die es erst möglich machten, dass so eine tolle Fahrt stattfinden konnte!

Bianca Nolte

Zum Überblick...

Plakat mit dem Motto des Austauschs
Beeindruckt von der Begrüßung in der VDJS
Stolz bepflanzen wir die 'Hersfeld Avenue'
Konzert mit Tanzgruppe der VDJS
Grazile Tänzerinnen
Morgendlicher Vortrag von Sebastian
Trompeten-Workshop
Workshop 'Indische Musik'
Pressebericht
After-Concert-Party
Workshop 'Indische Trachten'
Gravur unserer Namen in die Ehrentafel
Unsere Tanzgruppe mit Tanzlehrer
Unsere Tanzgruppe in Aktion
Empfang in der Jindal Modern School
Handgefertigte Geschenke für uns
Abschiedsparty
Ulli und Rittika, die Organisatoren

Hersfelder Zeitung, 08.04.2003: Bäume an der Hersfeld Avenue

Nach der einwöchigen aufregenden Reise durch den Norden Indiens mit all seinen unterschiedlichen Gesichtern erreichten wir am Freitagabend unsere gastgebende Schule in Hisar, nord...Mehr...

Hersfelder Zeitung, 09.04.2003: Austausch der Kulturen

"Fuß links, Fuß rechts, dann den Körper halblinks drehen", schallt in englischer Sprache die Aufforderung des indischen Tanzmeisters Mr Jayant Bhagwati durch den Tanzsaal der VD...Mehr...

Hersfelder Zeitung, 10.04.2003: Turbane, Tücher und Töpfe

Knapp eine Woche sind wir nun schon Gäste auf dem Campus der Vidya Devi Jindal School in Hisar, Indien. Mehr und mehr haben wir den täglichen Internats-Rhythmus angenommen und f...Mehr...

Hersfelder Zeitung, 11.04.2003: Brücke mit Musik geschlagen

Die Musik war es, die uns vor wenigen Monaten den Kontakt nach Indien verschaffte, und die Musik war es auch, die uns unseren indischen Gastgebern auch menschlich näher brachte. A...Mehr...

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