Rückblick auf die 10. Bundesbegegnung "Schulen musizieren"

Tosender Beifall braust auf, noch bevor der Schlussakkord des Titels "Funky Walkin'" verklungen ist. Die minutenlangen Ovationen versetzen uns, die 26 Musiker des Blechbläserensembles der Modellschule Obersberg und Konrad-Duden-Schule, in ein unbeschreibliches Glücksgefühl und lassen selbst unseren sonst so gefassten Chorleiter Ulrich Meiß noch heute ins Schwärmen geraten. So geschehen am 13. Juni 1999 in der Stadthalle Ingolstadt bei einem Gruppenkonzert der 10. Bundesbegegnung "Schulen musizieren", zu der wir als Vertreter des Landes Hessen eingeladen worden waren.

Dabei hatte alles doch ganz klein angefangen mit einer Anmeldung zum Regionaltreffen "Schulen musizieren" im Februar 1997. Keiner von uns hatte damals an eine Teilnahme am Bundestreffen gedacht und schon gar nicht an eine solch grandiose Stimmung während eines unserer zahlreichen Auftritte. Unsere Gruppe, bestehend aus Schülerinnen und Schülern mehrerer Schulen des Kreises Hersfeld- Rotenburg, existiert in der heutigen Form erst seit 1996. Vor unserer Teilnahme an "Schulen musizieren" waren wir vor allem durch Konzerte im Bereich Bad Hersfeld bekannt und haben darüberhinaus Konzertfahrten nach Wuppertal und Kempen unternommen sowie eine Advents-CD aufgenommen. Unser Repertoire umfasst alle Facetten der Blechbläsermusik: Wir spielen Gottesdienste und Kirchenkonzerte, aber auch moderne Arrangements zeitgenössischer Komponisten aus den Bereichen Pop- und Jazzmusik. Selbst volkstümliche Titel haben wir im Programm und wurden damit u.a. 1997 vom Hessischen Rundfunk zu einer Aufnahme eingeladen.

Trotz der geschilderten Aktivitäten kam, wie bereits erwähnt, im Winter 1996/1997 die Idee auf, am Wettbewerb "Schulen musizieren" teilzunehmen. Wir wollten nämlich auch einmal die musikalische Arbeit anderer Schulen kennenlernen und außerdem einen Eindruck vom eigenen musikalischen Bildungsstand bekommen. Nach der Anmeldung und nach intensiven Proben fuhren wir also im Februar 1997 voller Ungewissheit zum Regionalentscheid nach Lollar. Wie sicherlich alle Teilnehmer hofften auch wir insgeheim auf eine Einladung zur Landesbegegnung nach Wiesbaden, denn unser Lehrer hatte einige Jahre zuvor bereits an einer solchen teilnehmen dürfen und schwärmte in den höchsten Tönen vom Wiesbadener Kurhaus.

In Lollar angekommen waren wir durchaus angetan von der musikalischen Vielfalt, die uns dort erwartete: Neben zwei Sinfonieorchestern waren die verschiedensten Chöre und Schulbands angereist und alle Gruppen spielten auf durchweg hohem Niveau. Umso mehr waren wir überrascht und erfreut, als wir einige Tage später von der Einladung nach Wiesbaden erfuhren. Bereits die Vorbereitungen für den Regionalentscheid waren für uns alle ein großer Anreiz zum Üben, wie sollte das erst vor einem Konzert in Wiesbaden werden? In der Folgezeit wurden die Proben intensiviert und es war erstaunlich, wie gut alle Schüler mitzogen. Damit verbunden war auch eine weitere Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls der Gruppe, die sich erfreulicherweise durch alle Altersstufen zog. Gerade das sehr gute Klima innerhalb des Ensembles ließ in jedem von uns ein Verantwortungsgefühl für den Gruppenerfolg aufkommen und half uns, so manch anstrengende Probe zu vergessen. Denn schließlich wussten wir, dass wir nur gemeinsam in Wiesbaden gut spielen könnten, und so ordnete sich jeder dem Gruppenerfolg unter.

Gut vorbereitet und unterstützt von vielen Eltern traten wir dann im April 1997 die Fahrt nach Wiesbaden an. Dort angekommen wurde uns sofort klar, warum unser Chorleiter in Superlativen vom Friedrich-Tiersch-Saal des Kurhauses geschwärmt hatte: Der kunstvoll geschmückte und reich verzierte Saal beeindruckte uns neben seiner Optik durch seine außergewöhnlich gute Akustik. Uns alle erfüllte es schon ein wenig mit Stolz, dort spielen zu dürfen, hatten wir doch vorher nie in einem vergleichbaren Konzertsaal auftreten dürfen. Dadurch motiviert gelang uns nach einer intensiven Einspielprobe eine Darbietung, die zu den besten gehörte, die wir bis dato gespielt hatten. Durch die Vielfalt der Stücke verfehlte der Auftritt auch beim Publikum nicht seine Wirkung: Sowohl barocke Werke wie "Allegro and Air from King Arthur" von H. Purcell als auch fetzige Arrangements wie "Pops for four" von Chr. Hazell kamen sehr gut an und so hatten wir für jeden Geschmack etwas im Programm. Aber auch alle anderen Gruppen erlangten unseren Respekt durch außergewöhnliche Qualität und Vielseitigkeit ihrer Darbietungen. Nachhaltigen Eindruck hinterließ dabei vor allem ein Blindenchor aus Marburg, der durch exzellente Intonation und Interpretation seiner Stücke bestach. Alles in allem waren wir hochzufrieden mit unserer Leistung und tief beeindruckt von einigen anderen Gruppen. Auf der anschließenden Heimfahrt zeigte sich dann, dass wir nicht nur zu den besten, sondern auch zu den stimmungsvollsten Schulensembles in Hessen gehören - auch ein Erfolg von "Schulen musizieren".

Als wir im Frühjahr 1998 die Nachricht von der Teilnahme am Bundestreffen in Ingolstadt erhielten, konnten wir es zuerst gar nicht glauben. Für uns war der Wettbewerb eigentlich schon mit dem Konzert in Wiesbaden abgeschlossen. Umso mehr waren wir daher überrascht, dass sich die Jury für uns entschieden hatte. Nachdem wir von den umfangreichen Aktivitäten gehört hatten, die für Ingolstadt bereits geplant waren, erahnten wir die Dimension der Veranstaltung. Neben einer riesigen Vorfreude wurde uns jedoch auch bewusst, welche Verantwortung wir als einziger hessischer Vertreter in Ingolstadt haben würden. Doch die Einladung war noch nicht alles: Wir durften uns außerdem über ein Stipendium der Viva Musica freuen, das im Zuge des Bundestreffens an ... Gruppen für die Würdigung und Aufführung zeitgenössischer Musik vergeben wurde.

Einhergehend mit diesem riesigen Erfolg wuchs auch der Bekanntheitsgrad unseres Ensembles durch die Berichterstattung der Hersfelder Zeitung. Wir waren mehrfach auf der Titelseite des Lokalteils abgebildet, ganz abgesehen von zahlreichen Berichten über andere Auftritte bzw. Konzerte unserer Gruppe. Nach dem Weihnachtskonzert 1998, das wir zusammen mit dem Schulchor veranstalteten, konzentrierte sich unsere Probenarbeit dann ganz auf das Projekt Ingolstadt. In zahlreichen Stimm- und Gesamtproben wurden etliche neue Stücke erarbeitet sowie bekannte Titel weiter verbessert. Wir konzentrierten uns dabei vor allem auf Blechbläser-Arrangements aus den Bereichen Pop-, Rock- und Jazzmusik, für die wir zudem einen Schlagzeuger einarbeiten mussten. Da wir jedoch in Ingolstadt auch zwei geistliche Konzerte bestreiten sollten, durfte zudem die Kirchenmusik nicht vergessen werden. Gerade die Vielfalt unseres Repertoires hatte uns in der Vergangenheit einige Lorbeeren eingebracht und dies sollte auch im Hinblick auf Ingolstadt so sein. Abgerundet wurden unsere Vorbereitungen durch ein Probenwochenende, das zwei Wochen vor dem Bundestreffen anstand und uns den letzten Feinschliff gab.

Als es dann endlich soweit war und wir per Bus in Ingolstadt ankamen, wurden wir von Herrn Mai und Frau Mai-Kümmel, den Organisatoren aus Hessen, freundlich begrüßt und mit unseren Teilnehmer-Utensilien ausgestattet. Wir besuchten sogleich die Eröffnungsveranstaltung in der Stadthalle und knüpften hier bereits erste Kontakte mit Schülern aus anderen Ensembles. Der freundliche und offene Umgang der Gruppen untereinander sollte uns auch in den kommenden Tagen öfter auffallen. So herrschte, wie bereits erwähnt, bei den Gruppenkonzerten eine ausgelassene Stimmung und die Auftritte aller Gruppen wurden z.T. frenetisch bejubelt.

Am Abend fuhren wir nach Eichstätt, wo uns Herr Stadlbauer, unser Betreuer vor Ort, die Gastfamilien vorstellte. Die Kinder aus den Familien waren Schüler des Gabrieli- Gymnasiums Eichstätt, einer stark musikbezogenen Schule, an der Herr Stadlbauer selbst Musik unterrichtet. Wir waren alle sehr gespannt auf die Unterbringung in den Gastfamilien, hatten wir aus Gründen der Geselligkeit doch im Vorfeld versucht, in einer Gemeinschaftsunterkunft wohnen zu können, was aufgrund der riesigen Anzahl an Teilnehmern jedoch nicht für alle Gruppen möglich gewesen war. Aus heutiger Sicht war die Unterbringung in den Familien für uns jedoch sehr gut, denn dadurch sollten sich unsere Sprachkenntnisse entscheidend erweitern. So konnten einige bereits nach dem ersten Abend in den Familien fließend bayrisch reden und spätestens am Abreisetag beherrschte dies sogar unser Dirigent.

Der nächste Tag führte uns zunächst in den Dom zu Eichstätt, wo wir die sonntägliche Messe musikalisch begleiten durften. Neben verschiedenen Chorälen spielten wir konzertante Werke wie die "Chromatische Chaconne" von H. Gadsch oder "Ich ruf zu Dir, Herr Jesu Christ" von J.S. Bach, die wir trotz der frühen Stunde recht ordentlich darbieten konnten. Beeindruckend war die Größe der Kirche und damit verbunden eine für uns außergewöhnliche Akustik. Nach dem Mittagessen, das in den Gastfamilien eingenommen wurde, und nach dem Besuch von Freiluftkonzerten anderer Gruppen bereiteten wir uns mit einer kleinen Anspielprobe auf unser Gruppenkonzert am Abend vor.

In der Stadthalle Ingolstadt wurde dann auch der musikalische Bogen von Big-Band- Sound über Tanzdarbietungen bis hin zu Kammermusik gespannt - und alles natürlich von exzellenten Schulgruppen dargeboten. Im Gegensatz zum Vormittag bestand unser Teil hier ausschließlich aus moderner Musik und wir waren uns nach den ersten Beiträgen der anderen Ensembles nicht sicher, ob wir mit unserem Blechbläsersound überhaupt mit den populären Besetzungen und Arrangements mithalten könnten. Nach intensivem Einspielen und Einstimmen gelang es uns dann aber, an den Darbietungen der anderen Gruppen anzuknüpfen und bereits nach dem zweiten Stück, "Halleluja Drive" von Chr. Hazell, sprang auch der Funke auf das Publikum über. Nach Titeln wie "Heal the world", "Steppin' out'" oder "Mein kleiner grüner Kaktus" waren die Zuschauer schließlich nicht mehr zu bremsen: Nie zuvor war uns solcher Applaus zuteil geworden und wir waren erleichtert, unser Bundesland so gut vertreten zu haben. Nach dem Konzert wurden wir von allen Seiten gelobt, insbesondere Frau Mai-Kümmel war sehr stolz auf uns als hessische Vertreter.

Der Montag morgen begann für uns mit einer Besichtigung des Gabrieli- Gymnasiums. Geführt von Herrn Stadlbauer bekamen wir einen Einblick in das Modell und die Abläufe dieser stark musikbezogenen Schule, wobei uns besonders die Vielfalt des musikalischen Angebots beeindruckte. So erhalten die meisten Schülerinnen und Schüler Instrumentalunterricht auf zwei oder drei Instrumenten und werden darüberhinaus durch zahlreiche Schulkonzerte gefordert. Um andererseits den Schülern einen Eindruck von unserer musikalischen Arbeit zu geben, stellten wir uns in der Pause auf dem Schulhof mit einigen Stücken vor. Traitionell werden bei jedem Bundestreffen "Schulen musizieren" von allen teilnehmenden Gruppen Aufnahmen gemacht, die dann zur Erinnerung als CD zusammengestellt werden. Noch vor dem Mittagessen hatten auch wir deshalb die Gelegenheit zu einer Aufnahme im Tonstudio. Wir wollten auch auf der CD die Bandbreite unseres Repertoires andeuten und spielten deshalb die Titel "Nun ruhen alle Wälder" von J.S. Bach, "Heal the world" von M. Jackson und "When I get older" von den Beatles ein. Aufgrund der knapp bemessenen Einspielzeit von etwa einer Stunde wurden wir dabei stark gefordert und waren dementsprechend abgeblasen, als wir uns nach dem Mittagessen zur einzigen Probe für das Abschlußkonzert trafen. Doch selbst nach einer anstrengenden Aufnahme und der zweistündigen Probe hatten wir unser Soll für diesen Tag noch nicht erfüllt, waren doch die schwindelfreien Bläserinnen und Bläser unseres Ensembles noch auf den Pfeiffturm der Moritzkirche zum Turmblasen eingeladen. In der Tradition mittelalterlicher Stadtpfeiffer wurden Fanfaren und Choräle in alle vier Himmelsrichtungen geschmettert und spätestens jetzt hatten wir uns jedem Ingolstädter Bürger musikalisch vorgestellt. Mit dem Besuch des Gruppenkonzerts in der Stadthalle entspannten wir uns von den vielfältigen musikalischen Erlebnissen dieses Tages. Danach ließen wir den wohl anstrengendsten Tag unserer Ingolstadt-Fahrt gemütlich in einer Kneipe ausklingen, wobei für uns auch einmal Gelegenheit bestand, bayrische Getränkespezialitäten näher kennenzulernen.

Bevor wir unsere Fahrt zum Bundestreffen am Dienstag abend mit dem Abschlusskonzert im Liebfrauenmünster beendeten, stand nochmals ein erlebnisreicher Tag an. Bereits um 11 Uhr spielten wir ein Freiluftkonzert in der Innenstadt. Wir trugen ausschließlich populäre Titel vor und trafen damit den Geschmack des Publikums. Anschließend nahmen zwei Gruppenmitglieder zusammen mit unserem Chorleiter an einem Empfang der Stadt anlässlich des Bundestreffens teil. Wir anderen trafen uns währenddessen bereits im Liebfrauenmünster zu einer kurzen Anspielprobe für das Konzert am Abend. Dabei wurden wir mit einer ungewöhnlichen Akustik und einem Nachhall von 12 Sekunden konfrontiert, für uns eine bislang neue und problematische Situation. Nachdem wir uns ein wenig damit vertraut gemacht und die Vorbereitungen soweit abgeschlossen hatten, war am Nachmittag Freizeit angesagt, und wir trafen uns erst wieder zum Besuch der Abschlussveranstaltung in der Stadthalle. Neben den üblichen Reden und den vielfältigen musikalischen Beiträgen teilnehmender Gruppen bekamen wir hier auch unsere Teilnehmerurkunde vom Verband Deutscher Schulmusiker ausgehändigt.

Doch danach konzentrierte sich jeder auf unseren letzten Auftritt in Ingoldstadt. Nach Umziehen und Einstimmen war es uns vorbehalten, das Abschlusskonzert mit drei Stücken zu eröffnen: "Morgenmusik" von P. Hindemith, "Allegro from King Arthur" von H. Purcell und "Ich ruf zu Dir, Herr Jesu Christ" von J.S. Bach. Außer uns nahmen der Unterstufenchor des Musikgymnasiums Wien und ein Gymnasialchor aus Landau (Rheinland-Pfalz) an diesem Konzert teil, die u. a. gemeinsam die "Messe in G-Dur" von F. Schubert aufführten. Insbesondere das Orchester aus Wien, das als Gastgruppe zur Bundesbegegnung eingeladen war, überzeugte dabei mit höchster Präzession und Professionalität. Trotz aller Anstrengungen der vergangenen Tage gelang uns ein guter Abschluss des Konzerts, u.a. mit "Allegro Maestoso und Largo", einer Eigenkomposition unseres Chorleiters und der "Sonata pian'e forte" von G. Gabrieli. Trotz der o. g. akustischen Probleme war es für uns eine große Auszeichnung, zusammen mit zwei solch guten Gruppen ein Konzert in einer Kirche dieser Dimension bestreiten zu dürfen. Einen würdigeren Abschluss des Unternehmens Ingolstadt hätten wir uns nicht vorstellen können.

Ich kann guten Gewissens sagen, dass die Bundesbegegnung "Schulen musizieren" in Ingolstadt das schönste Erlebnis war, das wir mit unserem Ensemble bestreiten durften. Deshalb sei an dieser Stelle auch den Organisatoren, Herrn Hermann Josef Lentz und Frau Edda Kropf, ganz herzlich gedankt, denn die Planung und reibungslose Durchführung einer Veranstaltung dieser Größe ist keineswegs eine Selbstverständlichkeit. Wir können nur jedem engagierten Schulensemble empfehlen, sich ebenfalls für "Schulen musizieren" anzumelden, denn es könnte unvergesslich werden. So unvergesslich wie für uns der Beifall nach dem Gruppenkonzert in der Stadthalle...

Dirk von Sierakowsky

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