Samstag, 10.07.2010

Früh morgens brechen wir heute in die Namib Wüste auf. Nur wenige Kilometer fahren wir auf einer geteerten Straße, dann geht es stundenlang über Schotterstraßen und Sandpisten, für die man geländegängige Fahrzeuge wirklich braucht. Zwischendurch machen wir nur kurze Stopps in der unwirklichen Landschaft und hoffen, dass unser Bus durchhält.

In Solitaire, einem der wenigen kleinen Örtchen entlang der Piste, gibt es den berühmtesten Apfelkuchen Namibias! Eine Tankstelle, ein paar Häuser und eine Bäckerei, das ist der ganze Ort. Aber die Bäckerei stellt jeden Tag 200kg Apfelkuchen her und verkauft ihn an vorbeikommende Reisende, sodass auch wir uns natürlich von der außergewöhnlichen Qualität gerne überzeugen lassen.

Abends in der Namib Desert Lodge angekommen, erkundeten wir zunächst unsere neue Unterkunft. Manche gehen in den Pool und plantschen, andere trinken einen Kaffee oder ein Bier. Nach einem wiederum grandiosen Abendessen singt das Personal spontan einige Stammeslieder für uns – scheinbar hat es sich herumgesprochen, dass wir eine Musikgruppe sind. Wir kommen also nicht umher, unsere Instrumente zu holen und uns mit ein paar Liedern zu revanchieren. Als Höhepunkt musizieren wir gemeinsam „We are the World“ – sicher einer der unvergesslichen Momente dieser Reise!

Zum Abschluss des Tages jubeln wir unserer Fußball-Nationalmannschaft ein letztes Mal zu, die das Spiel um den 3. Platz gegen Uruguay überzeugend gewinnen kann.

Sonntag, 11.07.2010

Zitternd stehen wir um halb fünf auf, um schon bei Sonnenaufgang bei den höchsten Düne der Welt sein zu können – ein Plan, der leider nicht ganz aufgehen sollte. Aber nach dem Frühstück und mehr als einer Stunde Sandpiste kommen wir an der Düne „Big Daddy“ an. Sie zu besteigen ist wieder einmal schwerer als es von unten aussieht. Wir gehen etwa auf 80m Höhe und machen dort ein paar Gruppenfotos.

Für den Abstieg wählen wir einen schnelleren Weg: Wir gehen nicht, wie beim Aufstieg, gemütlich über den Kamm der Düne, sondern rennen einfach die steile Flanke hinunter. Das macht einen Riesenspaß, denn man wird schneller als bei jedem Sprint! Nicht selten endet es aber auch mit Überschlägen im tiefen Sand. Leider müssen wir im Anschluss gleich in Richtung Windhoek aufbrechen, wo uns unsere die Gastfamilien am Abend erwarten. So geht es wieder einmal stundenlang über namibische Sandpisten...

Weiter in Windhoek

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Hersfelder Zeitung, 23.07.2010: Die beiden Seiten Afrikas

Musik verbindet Menschen, überwindet Grenzen und ermöglicht Jugendlichen, wertvolle Erfahrungen in einer sich zunehmend globalisierenden Welt zu sammeln. Den Beweis hierfür tra...Mehr...

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