Donnerstag, 08.07.2010

Nach dem Frühstück machen wir noch ein paar Fotos mit den zwei Breitmaulnashörnern der Lodge, denn diese kommen, nur durch eine niedrige Mauer getrennt, bis an die Frühstücksterrasse heran. Wir dürfen auch die Fütterung von Geparden und einem Leopard beobachten - ein Gänshauterlebnis pur!

Danach müssen wir leider unsere Sachen packen und den Bus beladen, um nach Swakopmund zu starten, wo für abends eine Probe angesetzt ist. Unser Busfahrer erklärt uns, dass Swakopmund die Hochburg der Deutschen sei und der Name von „Schwach Kopf Mund“ kommen würde. Nach einer langen Busfahrt durch karge Landschaften und endlose Wüsten, vorbei an der größten Uranmine der Welt, kommen wir am Nachmittag endlich an und bemerken sofort, wie warm es hier im Gegensatz zum Rest des Landes ist. Gefühlt herrscht hier deutscher Hochsommer, obwohl in Namibia gerade Winter ist.

Nach der Zimmeraufteilung haben wir Freizeit und dürfen den Ort in Kleingruppen erkunden. Die meisten finden sich am Strand beziehungsweise am Meer wieder, jedoch ist für uns das Baden im Atlantik leider untersagt. Am Abend haben wir unsere erste Probe, die völlig reibungslos funktioniert. Jeder hat Spaß daran, sein Instrument endlich wieder in den Händen zu halten. Beim leckeren Abendessen in einem nahegelegten Pub lassen wir den Tag gemütlich ausklingen.

Freitag, 09.07.2010

An diesem Morgen können wir uns entweder einer ausgiebigen „Living Desert“ – Tour anschließen oder einen Kurztrip in die riesigen Dünen machen. Die meisten nehmen den Bus und fahren ca. 5 km in die Dünen hinein. Das Besteigen sah von Weitem einfacher aus als es ist! Macht man einen großen Schritt nach vorne, rutscht man die halbe Fußlänge wieder zurück.

Als wir mit den Spanbrettern, die wir im Bus mitgenommen haben, auf der Düne angelangt sind, ist jeder heiß darauf, einmal auf einem Brett hinunter zu rutschen. Manche machen dies sogar mehrmals und tun sich gleichzeitig immer wieder diesen elendigen Aufstieg an. Noch ein paar Fotos, dann müssen wir leider schon wieder zurück nach Swakopmund.

Dort angekommen, gehen wir mit unseren Instrumenten durch die Stadt und musizierten Freude strahlend als Werbung für unser abendliches Konzert. Wir spielen am Strand, vor ein paar Kaufhäusern oder einfach mal in der Fußgängerzone, wobei wir jeweils auf überraschte und freundliche Zuhörer treffen.

Der Nachmittag ist zur freien Verfügung. Unser Auftritt am Abend in der gut besuchten Kulturaula läuft wie geplant. Die Einnahmen übergeben wir noch während des Konzerts an den Leiter einer örtlichen Schule als Spende. Im Anschluss gehen wir in das Restaurant vom Vorabend und lassen dort diesen schönen Abend gemeinsam ausklingen - tausend bunte Eindrücke eines erlebnisreichen Tages und eines erfolgreichen Konzerts wirken nach.

Hersfelder Zeitung, 12.07.2010: Schul-Blechbläser geben Konzerte unter Palmen

Grüße aus dem afrikanischen Namibia hat Bandleader Ulli Meiß (rechts im Bild) geschickt, der zur Zeit mit 27 Musikern des Blechbläserensembles der Modell- und Gesamtschule Ober...Mehr...

Samstag, 10.07.2010

Früh morgens brechen wir heute in die Namib Wüste auf. Nur wenige Kilometer fahren wir auf einer geteerten Straße, dann geht es stundenlang über Schotterstraßen und Sandpisten, für die man...

Weiter in der Namib Wüste

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