Montag, 2. April 2007

Nach einem Frühstück in unseren Gastfamilien treffen wir uns bereits um 8 Uhr in der Schule zur Abfahrt nach Taschtagol, einem Städtchen am Rande des Altai-Gebirges, etwa eine Autostunde südlich von Mundybasch gelegen. Dort angekommen erwartet uns zunächst eine Exkursion ins Heimatmuseum, ehe wir in der Stadtbibliothek auf eine Gruppe von Deutschlehrern treffen, die sich etwa eine Stunde neugierig und angeregt mit uns austauschen.

Nach einem vorzüglichen dreigängigen Mittagessen im Restaurant "Topas", es gibt sogar Kaviar-Pfannkuchen, fahren wir in die Bergbau-Siedlung Schalim. Nach mittlerweile routinemäßigem Aufbau und kurzem Einspielen beginnt bereits unser Konzert, das heute von zwei Fernsehkameras aufgezeichnet wird. Es gelingt uns schnell, das durchweg sehr junge Publikum im ausverkauften Konzertsaal zu begeistern - vor allem unser italienisches Medley und die Moskauer Nächte kommen (wie immer auf der Reise) super an.

Im Anschluss geht es dann nach Scheregesch, wo wir uns in den Zimmern des Hotels einrichten. Nach dem Abendessen gehen die Jungs in die Hotelsauna - und danach treffen wir uns noch gemeinsam im Billardraum, um einen weiteren erlebnisreichen Tag ausklingen zu lassen.

Dienstag, 3. April 2007

Nach dem Frühstück fahren wir mit reichlich Verspätung und dick eingepackt zu einem nahe gelegenen Skigebiet, von dort geht es etwa 20 Minuten mit dem Lift eine schier endlose Piste hinauf. Zeitweise streifen wir mit den Füßen fast den Schnee unter uns, der nach Aussage der ortskundigen Russen noch immer an einigen Stellen 7m hoch liegt.

Oben angekommen empfängt uns ein eisiger Schneesturm, der uns schnell in eine benachbarte Berghütte treibt, wo wir uns bei leckeren "Blinis" (russische Pfannkuchen) wieder aufwärmen können. Nach einem obligatorischen Gruppenfoto im Schneegestöber fahren wir direkt im Anschluss mit dem Lift wieder herunter, denn für weitere Unternehmungen ist es oben viel zu kalt. Nun bekommt jeder noch die Chance mit einem eigens bestellten Schneemobil zu fahren, bevor wir in ein Restaurant zum Mittagessen gehen.

Auf dem Heimweg nach Taschtagol machen wir trotz knappem Zeitplan noch einen unvorhergesehenen Abstecher in die örtliche Musikschule, wo eigens für uns ein kleines Jugendchor-Konzert dargeboten wird. Wegen Zeitmangels fällt dann unsere ursprünglich geplante Probe ins Wasser und wir fahren stattdessen direkt ins Hotel zurück.

Dort heißt es in Windeseile umziehen, um gerade noch rechtzeitig zu unserem eigenen Konzert zu erscheinen. Die Moskauer Nächte führen wir heute zum Abschluss des Programms gemeinsam mit dem Chor der Musikschule auf. Klar, dass das ganze Publikum wieder mitsingt und wir auch einige Zugaben geben müssen. Vor allem Freddy und André werden heute noch mehr als sonst von den zahlreichen jugendlichen Fans belagert und tauschen noch des ßfteren ihre Handynummern aus.

Dann geht es zurück ins Hotel, wo wir zu Abend essen. Unser Abendprogramm besteht wieder aus typisch russischer Sauna und einem Treffen im Billardzimmer. 

K. Herwig, E. Cornelius, D. v. Sierakowsky

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Hersfelder Zeitung, 12.04.2007: Sibirisches Wintermärchen

Wer von den Besuchern des internationalen Jugendfestivals vom letzten Jahr erinnert sich nicht mit ein wenig Wehmut an das sibirische Jugendfolklore-Orchester "Nicolai Alexejewitsc...Mehr...

Am Wegesrand
Reichlich Schnee in Taschtagol
Konzert in Taschtagol
Schneetreiben auf der Piste
Brrrrrrrrrrr!
Fahrt mit dem Schneemobil
Spontankonzert für uns
Nach der russischen Sauna
Tau-Hochwasser

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