Sonntag, 09.10.2011

„7:30 Abholung am Hotel, Halong-Bay Tour“ steht für heute auf dem Programm. Zunächst haben wir eine dreistündige Busfahrt vor uns, bevor wir die berühmte Bucht erreichen. Glücklicherweise haben wir auch heute wieder super Wetter erwischt.

Auf dem Schiff erwartet uns ein super Mittagessen und ein wahnsinnig toller Ausblick: die Bucht ist durchsetzt mit über 1000 steilfelsigen Inseln – und das bei herrlichstem Sonnenschein. Auf dem Sonnendeck ist es zwar vor Hitze fast nicht auszuhalten, doch die meisten lassen es sich nicht nehmen, die Liegestühle gebührend zu nutzen. Nach zwei Stunden Schifffahrt verlassen wir das Schiff und besichtigen eine gigantische Tropfsteinhöhle, die uns sehr beindruckt.

Auf der langen Rückfahrt nach Hanoi kehrt schnell Ruhe ein im Bus, schließlich haben wir bisher auf dieser Reise ein straffes Programm gemeistert. Nach einem gemeinsamen (zugegeben sehr europäischen) Abendessen mit Kai und seiner Frau Ha kehren wir in unser Hotel zurück. So geht einer der schönsten Tage dieser Reise zu Ende.

Montag, 10.10.2011

Wir verlassen das Hotel schon vor dem Frühstück samt Gepäck. Unser Frühstück bekommen wir im Café Goethe, bevor wir dann zu einer Schule in Hanoi fahren, wo wir auf dem Schulhof – mitten in der Sonne – ein letztes Konzert geben. Mancher von uns schwitzt dermaßen, dass er sich noch während des Konzerts die Kleider vom Leib zu reißt - andere schwitzen tapfer in ihrer Konzertkleidung. Die Aussicht, vor dem Abflug nicht mehr duschen zu können, lässt uns schaudern.

Zum Mittagessen führen uns Kai und Ha in ein riesiges traditionelles Restaurant, in dem man bei der Zubereitung der Speisen zuschauen kann. Für jeden ist etwas dabei und einzig die Abrechnung gestaltet sich etwas kompliziert, da jeder separat bezahlen will. Um das bei unserer großen Gruppe zu bewältigen bedarf es acht Bedienungen, die sichtlich überfordert sind. Besonders der gute Wille, ein Trinkgeld geben zu wollen („The rest is for you“), sorgt für Missverständnisse. Schließlich ist aber auch das nach einer gefühlten halben Stunde bewältigt.

Nun steht noch ein bisschen Kulturprogramm an: Wir besichtigen den „Temple of Literature“, die älteste Universität Vietnams, und machen eine Rikschafahrt, bei der wir das vietnamesische Straßen- und Marktleben aus nächster Nähe beobachten können. Die beste Aktion ist sicherlich der Fahrertausch unseres „bestgebautesten“ Ensemblemitglieds, der kurzerhand selbst in die Pedale tritt und seinen Fahrer chauffiert, worüber sich die anderen Fahrer herzlich amüsieren. Im Anschluss daran besuchen wir noch die Insel im Hoan Kiem Lake, wo wir eine gigantische (tote) Schildkröte und einen Tempel bestaunen können.

Wieder zurück im Goetheinstitut werden die letzten Postkarten geschrieben. Hier gibt es auch ein Waschbecken, an dem wir uns zumindest ein bisschen erfrischen können, und wir bekommen ein sehr leckeres (deutsches) Abendessen zum Abschied. Die Mitarbeitenden des Goetheinstituts verabschieden sich von uns und wir beladen ein letztes Mal unseren Bus. Der Abschied von Kai und seiner Frau Ha ist sehr herzlich und wir bedanken uns für die große Fürsorge während unserer Zeit in Hanoi.

Der Check-In am Flughafen verläuft reibungslos und einige schlafen schon ein, bevor der Flieger überhaupt abhebt. 

Hersfelder Zeitung, 08.10.2011: In brütender Hitze auf Tour

Mit Neugier und sportlicher Ausdauer erkundete das Blechbläserensemble der Modellschule Obersberg aus Bad Hersfeld die vietnamesische Naturlandschaft. Nach einer Bootstour auf de...Mehr...

Dienstag, 11.10.2011

Die elf Stunden im Flugzeug vergehen schnell, die meisten schlafen. Mancher genießt das letzte Frühstück an Bord im „vietnamesian style“, es gibt Nudeln mit Muscheln.

Um 6:09 Uhr landen wir in Frankfurt, back in Germany! Die Vorfreude auf Zuhause nach fast zwei exotischen Wochen ist uns wahrscheinlich anzusehen. Nachdem wir endlich unser Gepäck gefunden haben, verabschieden sich die ersten. Der Großteil der Gruppe aber fährt noch gemeinsam mit dem Bus nach Bad Hersfeld.

Um 10:15 Uhr kommen wir in Bad Hersfeld an. Es ist kalt in Deutschland, wir frieren. Aber wir sind vor Allem eines: dankbar, bei dieser genialen Reise in dieses außergewöhnliche Land dabei gewesen zu sein! Wir haben so viel gesehen und erlebt – so viel mehr, als man hier beschreiben kann. 

Vielen Dank an alle, die uns diese Reise ermöglicht haben und im Vorfeld so viel geplant und organisiert haben! Diese Reise war ein Riesenerlebnis!

Ein großer Dank geht auch an das Deutsche Goethe-Institut, das die Reise gefördert hat!

Mathias Balzer

 

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