Bericht: Hans-Hubertus Braune
Fotos: Hans-Hubertus Braune
Ausverkaufte Stadtkirche: Chor und Blechbläser stimmen auf Weihnachten ein
09.12.25 - Sie sind das musikalische Highlight in der Vorweihnachtszeit und Jahr für Jahr innerhalb kurzer Zeit ausverkauft: die beiden "Musikalischen Vesper zum Advent" vom Chor der Modell- und Gesamtschule Obersberg sowie dem Blechbläser-Ensemble der Modell- und Gesamtschule Obers-berg.
Am Wochenende war es wieder so weit. Die Stadtkirche in Bad Hersfeld war am Samstagabend und Sonntagnachmittag bis auf den letzten verfügbaren Platz besetzt und die glücklichen Menschen, welche ein Ticket er-gattert hatten, waren begeistert von den knapp zweistündigen Konzerten.
Chor und Blechbläser unter der Leitung von Ulli Meiß begeisterten am Wochenende bei ihrer "Musikalischen Vesper zum Advent" in der ausverkauften Stadtkirche in Bad Hersfeld
"Ave Maria" sowie "Drei Nüsse für Aschenbrödel" und "In The Bleak Midwinter", "Carol Of The Bells" und "Star Of Bethelem" folgten von den Blechbläsern. Wie im Rennschlitten verging die Zeit. Beseelt von der musikalischen Klasse, der Hingabe und Qua-lität vom Chor und den Blechbläsern kam so richtig weihnachtliche Stimmung auf. Mal ruhig, mal mit Witz und stimmungsvoll fröhlich. Die Mischung machte die Vesper einfach perfekt. Sie verstehen ihr Handwerk perfekt, natürlich auch die Solis-tinnen und Solisten.
Stehende Ovationen der begeisterten Zuhörer
Natürlich durfte unter anderem "Jinge Bells" nicht fehlen, oder "Last Christmas" und "Rudolph, The Red Nosed Reindeer" - um ein paar Lieder aus der "Playlist" zu nennen. Zum großen Finale präsentierten sie ein wunderbares "Weihnachtslieder-Festival". Die rund 150 Sängerinnen und Sänger sowie die 30 Musiker überzeugten mit ihrer Klasse. Das Publikum zollte ihnen den verdienten und langanhaltenden Applaus und ste-hende Ovationen. Die Zugabe mit dem beliebten "Feliz navidad" allein war schon ein Fest.
Wunderschön war auch der Abschluss: Mit dem argentinischen Volkslied "Santo, santo, santo" (Heilig, heilig, heilig) und einer Kerzen in der Hand zogen sie aus der Stadtkirche und bildeten ein Spalier für die Besucher der beiden Konzer-te. "Uns geht es immer so, dass nach diesen Konzerten Weihnachten in greifbarer Nähe ist", hatte Ulli Meiß am Anfang verraten. Wie recht sie haben. Danke für diese wunderbare Vesper.
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#Hersfelder Zeitung 07.12.2025
Bericht: Christopher Göbel
Fotos: Christopher Göbel
Weihnachtskonzerte mit Pauken und Trompe-ten
Der Chor der Modellschule Obersberg begeisterte mit seinen Adventsvespern. Rund 150 Sänger füllten die Stadtkirche mit weih-nachtlichen Klängen.
„Es freut mich, dass die Stadtkirche heute so voll ist wie an Weihnachten“, sagte der designierte Dekan Michael Zehender am Samstag-abend. Dass kein Platz mehr frei blieb, lag an der ersten von zwei musikalischen Advents-vespern des Chores und der Blechbläser der Gesamt- und Modellschule Obersberg unter der Leitung von Ulli Meiß.
Weihnachten kann kommen: Chor und Blechbläser der Modell- und Gesamtschule Obersberg be-geisterten bei der „Musikalischen Vesper zum Advent“ in der Stadtkir-che.
Auf dem Programm des mehr als zweistündigen Konzerts standen bekannte Weihnachtslieder, die die Ensembles mit begeisternder Präzision und Klangfülle interpretierten. Der Chor sang fast vollständig auswendig – auch eine Leistung, die ihresgleichen sucht.
Dass hinter einem solchen Konzert sehr viel Arbeit steckt, merkte man den Sängerinnen und Sängern nicht an. Intonation und Rhythmus waren auch bei rasanten Liedern wie „Carol of the Bells“ mit nahezu zungenbrecherischer Schnelligkeit kein Problem.
Solistische Passagen, unter anderem von Jacqueline Hartwig, die vor allem bei „Cantique Noël“ (oder auch „O holy Night“) brillierte, Matheus Drzewiecki, Chiara Stutz, Emilia Erhard, Maja Ziehn, Nina Ziehn, Martin Gellert und Katharina Schildgen – teilweise von den Seitenemporen – sorgten für ein abwechslungsreiches Konzert. Ulli Meiß hatte einige Stücke auch mit kleinem Chor einstudiert. Für die Klavierbegleitung sorgte – wie üblich souverän und versiert – Anne Rill.
Neben Weihnachtsliedern wie „Diese Nacht ist wie ein Wunder“ und Medleys der bekanntesten deutschen Weihnachtslieder hatte Ulli Meiß auch Weih-nachts-Hits wie „Jingle Bells“, „Ding, dong! Merrily on high“ oder das jazzige „Can you hear the Christmas Bells“ auf die „Playlist“ gesetzt.
Die Blechbläser inklusive Percussiongruppe mit Pauken und Xylophon brillierten unter anderem mit Arrangements von „Drei Nüsse für Aschenbrödel“, „Last Christmas“ und „Rudolph the red-nosed Reindeer“. Dazu gab es solistische Einsätze von Björn Diehl und Niklas Engel von den Emporen sowie von Tristan Hertwick bei „In the bleak Midwin-ter“.
Abwechslung brachte auch die Verschiedenheit der musikalischen Charaktere. Nach dem kraftvoll-pompösen „Carol of the Bells“ beispielsweise konnte sich das Publikum beim sehr ruhigen „Star of Bethlehem“ wieder „erholen“. Auch das Singen des Chores im gesamten Kirchenraum verteilt bewies eindrucksvoll, dass der Chor sein Handwerk versteht.
Viel Zwischenapplaus und ein nicht enden wollender Beifall am Ende brachte dann noch die Zugabe „Feliz navidad“, bei der Ulli Meiß das Publikum zum Mitsingen animierte. Und wie bei den Weihnachtskonzerten des Chores üblich, zogen die rund 150 Sängerinnen und Sänger sowie die 30 Musikerinnen und Musiker mit „Santo, santo, santo“ aus der Kirche aus. Mit Kerzen verabschiedeten sie die Besucher in den Abend.
„Mit unseren Konzerten rückt Weihnachten näher“, hatte Ulli Meiß zu Beginn gesagt. Und damit hatte er recht, denn mit diesem Konzert – und dem zweiten am Zweiten Advent – war die weihnachtliche Vorfreude in den Herzen der begeisterten Zuhörer geweckt.
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#Osthessen News 26.08.2025
Bericht: André Söllner
Fotos: André Söllner
2.400 Zuhörer in zwei ausverkauften Konzerten - Bilderserie von André Söllner
26.08.25 - Sie sind eine der absoluten Höhepunkte der Festspiele und bilden den Abschluss der Saison in der Stiftsruine in Bad Hersfeld. Auch in diesem Jahr waren die beiden Konzerte vom Chor und den Blechbläsern mit jeweils 1.200 Zuhörern restlos ausverkauft.
Was Chorleiter und Dirigent Ulli Meiß mit dem Chor und dem Blechbläserensemble von Modell- und Gesamtschule Obersberg sowie der Kon-rad Duden-Schule seit der Gründung im Jahr 1996 alljährlich auf die Beine stellt, zählt zweifelsfrei zur Spitzenklasse. Sie haben sich zu wahren Publikumslieblin-gen entwickelt. Die Festspielkonzerte sind die Höhepunkte nach intensiven Proben und vielen Reisen rund um den Globus. Ulli Meiß leistet wertvolle Jugendarbeit. Das Ergebnis ist die herausragende, persönliche Entwicklung der jungen Menschen ge-paart mit exzellenter musikalischer Qualität.
Die Abschluss-konzerte der Festspiele vom Chor und Blechbläser sind immer wieder ein echter mu-sikalischer Genuss der Extraklasse
Auch in diesem Jahr präsentierten die Musiker ein gut zweistündiges Pro-gramm voller Klasse, Vielfalt und Höhepunkte. Dazu die wunderbare Atmo-sphäre in der Ruine. Ein Zusammenspiel, welches für Gänsehaut, für emotionale Momente und sogar Freudentränen sorgt. Die Gefühle fahren immer wieder Achterbahn. Meiß gelingt es immer wieder perfekt, die Mischung an Volkslie-dern bis hin zu aktuellen Pop- und Rocksongs hinzubekommen. Die Musiker und Sänger präsentieren die ausgewählten Titel zudem mit einigen Überraschungen. Langweilig wird es sowieso nie. Vielmehr sind die rund zwei Stun-den wie im Fluge schon wieder vorbei. In diesem Jahr waren 170 Sänger und 40 In-strumentalisten auf der Bühne - so viele wie noch nie. Was für eine Wucht.
Von Volksliedern über Songs von den Comedian Harmonists bis hin zu aktuellen Rock und Popsongs war beim Chor alles dabei. Der Chor nutzte nicht nur die Apsis und die Vorderbühne, sondern verteilte sich mehrfach im gesamten Zuschauerraum, um bei-spielsweise mit dem Orchester zusammen "The Hanging Tree" anzustimmen. Dies bedeutete jedes Mal Gänsehaut-Feeling im Dolby Surround-Klang.
In die Herzen der Zuschauer gesungen
Jede Menge Solisten präsentierten sich auf der Bühne und sangen sich in die Herzen der Zuschauer. Standing Ovationen gab es bereits inmitten der Konzerte nach der perfekt vorgetragenen Bohemian Rhapsody, natürlich wie alle anderen Songs auswendig gesungen. Für jeden Musikgeschmack war etwas dabei, ob "Horch, was kommt von draußen rein", "Ein Freund, ein guter Freund", "Tage wie diese" oder das augenzwinkernd und mit schwarzem Humor gepaarte vom Männerquartett vorgetragene "Ich fahr mit meiner Klara in die Saha-ra".
Im Publikum wurde mitgeklatscht, und bei den gefühlvollen Weisen wie "The Rose" und "You raise me up" flossen nicht nur einmal die Tränen. Die Bläser zauberten im Big Band-Sound, präsentierten "Eye of the Tiger" und andere aktuelle Rocktitel mit wuchtigen und mit-reißenden Klängen. Viele unterhaltsame Momente waren ebenfalls dabei, so der Bläserhit "Mac the Knife", diesmal unterstützt von einer Mo-torsäge.
Immer wieder Positionswechsel
Stimmungsvolles Licht, perfekter Gesang, der Wochen lang vorbereitet wurde, fast ar-tistische Leistungen von den schon fast professionell anmutenden Blechbläsern, eine riesige Percussion-Abteilung, gespielt von fünf versierten Schlagzeugern. Immer wie-der Positionswechsel von Bläsern und Chor, damit geriet das Programm kurzweilig, die zwei Stunden vergingen wie im Flug.
Das Publikum war einmal mehr komplett begeistert. "Am Samstagabend haben wir so viel Applaus bekommen, wie noch nie", ist Ulli Meiß noch immer völlig ergriffen. "Vielen Dank für dieses großartige, bewegende Kon-zert! Was Du für die Kinder und Jugendlichen tust, ist wirklich fantastisch. Und für das Publikum natürlich auch. Danke!", schreibt etwa der ehemalige Intendant Joern Hinkel. Ein weiterer Zuhörer schrieb: "Kompliment. Euer Kon-zert ging unter die Haut. Der neue Pop-Block war begeisternd, der Einzelauftritt von M. Linß (Marisa, die Red.) mit dem Trompeter magisch. Und noch nie war die Akustik so perfekt. Ihr habt einen Glanzpunkt gesetzt, klasse."
Braucht es noch mehr zutreffende Worte? Nein, aber Bilder: Den Artikel mit vielen Bildern finden sie #hier.

